Endlich hat es geklappt. Wenn nicht irgendetwas unerwartetes dazwischen kommt, habe ich jetzt rund um die Uhr Internet in Alcalá:-)
Seit Sonntag Abend bin ich wieder in einer angenehmeren klimatischen Klimazone und meine „Sonnenschutzcreme 50+“ kommt wieder zum Einsatz.
Montag war ich in Mulacancha und es war einfach nur schön endlich wieder hingehen zu dürfen:-) Ich habe von einer Mama ein selbstgemachtes Armband in den Farben von Bolivien geschenkt bekommen,da habe ich mich so richtig gefreut=)
Nach dem Unterricht habe ich dann noch mit den Müttern Brot für den nächsten Tag gebacken, jetzt kann ich sogar schon selber Brot backen. Ohne jegliche Hilfsmittel, die wir zum Backen benutzen. Das war so richtig interessant und spannend.=)
Ich hatte natürlich nicht an meinen Sonnenhut gedacht und da es auf dem Rückweg so heiß war, habe ich mir dann mein Tuch wie ein Turban um den Kopf gewickelt. Alle mir entgegen kommenden Leute haben mich angeguckt, als sei ich eine undefinierbare Gestalt aus einer anderen Welt...;-)
Seit gestern Abend ist Jule aus Sucre zu Besuch und ist ganz begeister von Alcalá:-)
Da Alcalá heute große Fiesta hat, ist heute keine Schule. Heute Morgen war die ganze Plaza voller Menschen. Alle Kinder aus den umliegenden Dörfern und Dorfschulen sind gekommen. Meine Schüler aus Mulacancha auch, deshalb ist meine Wanderstunde nach Mulacancha auch ausgefallen;-)
Diesmal fand die Fiesta nicht in der Escuela sondern auf der Plaza statt. Es wurde viel gegessen,getrunken, gesungen und getanzt. Jede Klasse oder jede kleine Dorfschule hatte ein kleines Programm vorbereitet.
Zum Schluss gab es eine riesen Wasser und Essensschlacht...meine Sachen sind erstens klitschnass und stinken nach einer Mischung aus Fleisch, Paprikasoße und Orange....wirklich köstlich;-)
Die Kinder aus Mulacancha sind aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Von allen 23 Schülern waren drei schon mal in Alcalá. Alle haben bis her nur ihr Haus gesehen und vielleicht noch das Nachbrahaus und natürlich ihre Schule.
Und dann wurde ihnen gezeigt, in welchem Haus ich wohne. Ohje, ihr könnt euch nicht vorstellen wie Sie mein Haus angeguckt haben. Mit Mund offen und in ihren Augen war eine Mischung aus Traurigkeit und Unverständlichkeit,dass es solche Häuser überhaupt gibt.
Das war mir so richtig unangenehm:-(
Da es draußen so unerträglich heiß ist, mache ich gerade Fiesta, dann bereite ich meinen Engliscunterricht für Morgen vor und meine Sachen werde ich noch packen.
Morgen Nachmittag fahre ich nämlich mit Jule nach Sucre,schlafe dort eine Nacht und am Freitag Abend sitze ich schon mit Eva in der Flota nach La Paz.
La Paz ist die größte Stadt Boliviens und liegt auf über 4000 Meter Höhe. Eva besucht eine Freundin, die auch gerade ihr FSJ in Bolivien macht und ich besuche meine Verwandten. Ich bin schon ganz schön aufgeregt=)
Ich berichte dann von meinen Eindrücken und Erlebnissen aus La Paz:-)
Bis dahin erstmal.
Ich schicke euch herzliche Grüße aus Alcalá=)
Eure Sophie
liebe große, das ist ja ganz wunderbar, dass das mit dem internet jetzt endlich klappt. haben sich die mühen also gelohnt. und es sind so schöne fotos, die du geschickt hast mit einem glücklichen bericht. ich freue mich. kommt gut in la paz an und grüß alle ganz herzlich. für dich eine große umarmung. deine mama
AntwortenLöschenMal wieder ein Fest...das ist ja wirklich fast schon an der Tagesordnung dort, was? Gibt es dort überhaupt solche Bildungsregeln, wie wir sie kennen mit anerkannten Schulabschlüssen`?
AntwortenLöschenLiebste grüße
Hallo ich habe grade im Internet gegoogelt nach mobilem Internetanschluss in Bolivien und bin auf deinen Blog gestoßen. Ich fahre diesen Sommer auch nach Alcala für ein Fsj und ich würde mich mega über ein paar Infos von dir freuen :) ich hoffe du liest die Nachricht noch, vielleicht kannst du mir etwas bei Facebook schreiben? Mein Name ist dort: Georgina Kozmon. Liebe Grüße :)
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