Bei meinem letzten Blogeintrag saß ich ja noch am Flughafen in Santa Cruz und habe auf meinen Flug nach Asuncion gewartet. Bei der Ausreise aus Bolivien wurde ich noch von zwei netten Zollbeamten zu einem Tee am Schalter eingeladen, als Dankeschön dass ich schon solange im Land bin und ihrem Land helfe. Das war wirklich ganz süß. Drei Stunden habe ich meine Oma endlich in Asuncion getroffen. Ach, nach 8 Monaten...das war schon ein sehr schönes Wiedersehen=)
Wir haben uns dann eine ganz nette Unterkunft genommen und am nächsten Morgen ging unser Länderhopping los. Von Asuncion ging es mit der Flota zur brasilianischen Grenzstadt „ Foz do Iguazu“, wo wir auch gleich ein super schönes Hostel gefunden haben. Schon nach dem ersten Kaffee trinken, war ich doch ziemlich deprimiert, weil ich einfach kein Wort vom Portugiesischen verstanden habe:-/ Damit hatte ich ja nun nicht gerechnet. Und nun verstand ich die Menschen nicht, und sie mich genauso wenig. Für die zwei Tage konnten meine Oma und Ich den Satz „ Ich verstehe nichts“ zusammen erwidern;-)
Vom Hostel aus haben wir eine geführte Tour zur argentinischen Seite der beeindruckenden „Iguazu-Wasserfälle“ gemacht,was einfach die ganzen Angelegenheiten am Grenzübergang vereinfacht haben..Auf der argentinischen Seite ist meiner Meinung nach detaillierter, einfach weil es ganz viele verschiedene Wege gibt, die Wasserfälle zu betrachten.Und so haben wir einmal von oben in die Wasserfälle hineinschauen können und standen aber zum Anderen auch direkt vor einem Wasserfall und waren nach dem Besichtigen klitschnass:)
Auf der argentinischen Seite kann man wirklich einen ganzen Tag zubringen während auf der brasilianischen Seite drei Stunden durchaus ausreichend sind.
Am nächsten Tag haben wir uns dann das ganze Spektakel also von der brasilianischen Seite angeschaut. Ich kann gar nicht sagen, welche „Seite“ mir besser gefallen hat, weil beide einfach ganz unterschiedlich sind. Auf der brasilianischen Seite könnte man die ganze Zeit am liebsten nur Panoramofotos machen,weil man dort alle Wasserfälle auf einen Blick sieht,dafür aber weiter weg ist.
Am dritten Tag ging es dann wieder zurück nach Asuncion und meine Oma war äußerst froh das ganze Ländergenwechsel hinter sich zu haben.
Freitagabend kamen wir dann im kalten La Paz mit dem Flugzeug an. Ja wir kamen gut an, was nicht ankam beziehungsweise nicht da war, war unser Gepäck. Ja ja, das hatte das Bodenpersonal in Santa Cruz ( wir mussten einmal umsteigen) vergessen in das Flugzeug einzuladen. Nun stand ich also in meinem Sommerkleidchen und Flip Flop in der kältesten Stadt Boliviens.
Nach etlichen Anrufen und auszufüllenden Formularen hatten wir dann 24 Stunden unser Gepäck wieder.
Aber die Wasserfälle waren so unglaublich beeindruckend, ihr müsst sie euch einfach angucken!!!
Teil zwei der Reise folgt:-)
Die Liebsten Grüße- Eure Sophie
das ist ja BEEINDRUCKEND!!!! sehr schöne bilder. und erst der schöne regenbogen. das sollte doch ein zeichen sein! ganz liebe grüße aus der heimat. mama
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