Hallo Ihr Lieben,
mittlerweile habe ich mich wieder richtig in den Dorfalltag in Alcalá eingelebt und wir Voluntarier untereinander verstehen uns auch wirklich gut.
Da wir das Essen in der Pension alle so schlecht vertragen,dürfen wir uns jetzt Abends immer selber versorgern. Zur großen Verwunderung der Bolivianer kochen wir nicht, sondern kaufen uns nur Brot und Aufstrich und machen einen Tomatensalat und so sind wir dem deutschen Abendbrot ein Stückchen näher:-)
Leanne, meine "Mitbewohnerin" läuft jeden Tag auf den Campo zu einer Familie, die zwei taubstumme Kinder haben. Ihnen bringt sie Verständigung per Gebärdensprache bei, um dann so etwas zu erreichen wie zum Beispiel "Einkaufen an einer Tienda".
Letzten Montag habe ich sie das erste Mal dorthin begleitet und es war einfach ein ganz prägendes Erlebnis.
Sie leben in einer ganz einfachen Lehmhütte und der Unterricht findet im einzigen Raum der Hütte statt.
Ich fande es so beeindruckend, mit welcher Begeisterung die beiden Kinder beim Unterricht dabei sind und eine Freude ausstrahen obwohl se so ein hartes Schicksal haben.
Wir haben mit ihnen das Einkaufen an der Tienda geübt, Galgenraten mit Vokabeln geübt, Dialoge aufgeschrieben und zum Schluss gespielt.
So richtig richtig toll war das:-)
da biste ja wieder, wie schön. Das war ja schon ganz komisch, so ganz ohne Deine Berichte. Und endlich auch wieder ein paar Fotos. Wir freuen uns sehr. Ganz liebe Grüße von uns allen. Deine Mama
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