Hallo Ihr Lieben,
so,wie versprochen kommt nun der Bericht aus dem Regenwald=)
Letzten Samstag wollten wir ja eigentlich schon mit unserer Tour beginnen,aber da das Wetter in Rurrenabaque( Ausgangsort der Tour) so schlecht war,konnte unsere Propellermaschine nicht rechtzeitig starten und somit saßen wir acht Stunden am Flughafen in La Paz fest und unsere Tour fiel für diesen Tag wortwörtlich ins Wasser:-( Somit starteten wir einen Tag später.
Um an den Fluss zu gelangen, wo unser Boot lag, mussten wir noch drei Stunden mit dem wohl unbequemsten und ältesten Jeep fahren und nach der Fahrt hatten wir ein kleines SchütteltTrauma;-)
Am Fluss hat uns unser Guide "Negro" abgeholt und mit ihm sind wir dann zu unserer Campstation mit dem Boot gefahren.
Und schon die Reise dorthin war atemberaubend. Schildkröten,Krokodile,Paradiesvögel,Ameisenbären,Faultiere,Papageie und noch viele weitere Tiere konnten wir bestaunen.
Das Camp war wirklich schön, mit Hängematten und guten Moskitonetzen...jedoch habe ich trotzdem so viele Mückenstiche,dass ich wie ein Streuselkuchen aussehe;-)
Spät Abends sind wir noch einmal eine Runde mit dem Boot gefahren und jeder von uns hatte eine Taschenlampe dabei und damit konnten wir die roten Augen der Krokodile im Wasser und am Flussufer sehen. Wow das war teilweise schon ein bisschen unheimlich,weil auf einmal zwei Meter von mir entfernt, zwei rot-orange Augen aufblitzen.
Am nächsten Morgen haben wir eine Wanderung in die Savanne gemacht und haben Anakondas gesucht...und auch gefunden. Und einen ganzen See voller Krokodile gesehen und überall lagen sie am Ufer. Da wurde es mir dann doch ein bisschen mulmig und ich bin immer schön nah hinter dem Guide gelaufen.
Unser Camp hatte wie einen Art "Hausdrachen". Und so lag am Ufer immer ein Krokodil und mit Negros Hilfe habe ich es sogar gestreichelt. Ja, gestreichelt,wie eine Katze:-) Aber ich muss sagen, es hat mir einmal gereicht, beim zweiten Mal wäre mir vielleicht das Herz stehen geblieben;-)
Aber es ist ja alles gut gegangen und ich lebe noch=)
Nachmittags waren wir fischen. Ich hatte kurzzeitig eine Krabbe an der Angel, aber ich bin nicht so talentiert beziehungsweise zu ungeduldig,was das Fischen anbelangt,aber einer aus unserer Gruppe hat sogar einen Piranhafisch gefischt. Und somit konnten wir am Abend jeder ein bisschen vom Piranha essen:-)
Dienstagmorgen sind wir dann zu einer Stelle gefahren,wo es angeblich keine Krokodile und Piranhas gibt,sondern nur Flussdelphine und dort sind wir baden gewesen. Aber ein bisschen unheimlich war es schon und ich bin auch ganz Vorbildich wie früher im SchlimmUnterricht mit dem Po nach oben geschwommen und meine Füße nach unten zu strecken,das habe ich mir auch nicht getraut. Aber immerhin, ich war im Fluss.
Diese Tour war so richtig toll. Am beeindruckensten fande ich,dass ich Tiere in Natura gesehen habe, die ich sonst nur aus dem Zoo oder Dokumentationen im Fernsehen kenne. Das war wirklich richtig beeindruckend.
Gestern Abend sind wir dann in Rurrenabaque wieder angekommen und heute Morgen sind wir mit der Propellermaschine wieder zurückgeflogen. Ich bin noch nie mit so einem kleinen Flugzeug geflogen. Ganze 16 Personen haben reingepasst=)
Morgen fahren Axel und Ich die Todesstraße mit dem Fahrrad. Mama freut sich,wenn wir heil wieder ankommen und verzichtet auf die gefährliche Fahrt.
Abends geht es dann weiter mit der Flota, zwölf Stunden nach Uyuni und dort gucken wir uns die Salzwüste an,aber von dort aus schreibe ich euch dann nochmal:-)
Ich denke ganz viel an euch und schicke euch die liebsten Grüße aus La Paz.
Eure Sophie
liebe Fiene
AntwortenLöschenich bin ganz schön neidisch, weil ich nicht mitkommen konnte. Morgen gehe ich zum Schulschachturnier. Dort holen mich Velten und Wenzel ab und dann gehen wir zu Papa und Trixi und essen Kuchen.
liebe grüsse von Mette